Informationen zum Coronavirus

Kosmetikbehandlungen in Zeiten von Corona

Notwendiger, negativer Schnelltest bei Kosmetikbehandlungen

Kosmetikbehandlungen, zu deren Durchführung das Ablegen der Maske erforderlich ist, dürfen nur nach Vorlage eines negativen Coronavirus-​Testnachweises erbracht werden. Als Nachweis gilt beispielsweise ein PCR-Test, der höchstens 48 Stunden alt sein darf. Als Testnachweis gilt auch ein Schnelltest, der unmittelbar vor der Behandlung vor Ort erfolgt.

Unsere Kosmetikerinnen sind berechtigt einen solchen Schnelltest direkt bei uns vor Ort und vor der Kosmetik-Anwendung durchführen zu dürfen!

Testverfahren: mittels SPUCK-TEST
– Ergebnis in 15 Minuten
– Gültigkeit des Tests für 24 Stunden
– Kosten: 12€
– Testergebnis wird in Papierform ausgehändigt

Wichtig vor dem Test:
– 30 Minuten vorher nichts Saures essen oder  trinken (Obst, Softdrinks oder Kaffee)
– 30 Minuten vor dem Test nicht rauchen oder Kaugummi kauen
– Wir testen nur asymptomatische Personen auf das SARS-CoV-2 Virus (keine Testung bei Symptomen wie Fieber, Schnupfen, Durchfall, Erkältungserscheinungen)

Floaten in Zeiten von Corona

Stellungnahme des Bundesumweltamtes

Umweltbundesamt Fachgebiet II 3.5 Heinrich-Heine-Str. 12 08645 Bad Elster

Frage

Sind Schwimm- und Badebecken beziehungsweise Schwimm- und Badeteiche eine mögliche Infektionsquelle für die Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2?

Antwort

Die Morphologie und chemische Struktur von SARS-CoV-2 ist anderen Coronaviren sehr ähnlich, bei denen in Untersuchungen gezeigt wurde, dass Wasser keinen relevanten Übertragungsweg darstellt. Diese behüllten Viren sind durch Desinfektionsverfahren leichter zu inaktivieren als Noroviren oder Adenoviren.

Wasseraufbereitung in konventionellen Bädern

Badbesucher können Infektionserreger über Schmierinfektionen, durch Tröpfcheninfektionen oder über den direkten Eintrag in das Badewasser übertragen. Grundsätzlich sollten Personen, die an einem akuten Infekt der Atemwege oder an einer Durchfallerkrankung leiden, Schwimmbäder nicht besuchen, um andere Badbesucher nicht zu gefährden. Dies gilt völlig unabhängig davon, um welche potenziellen Krankheitserreger es sich im Einzelnen handelt. Durch regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Umfeld des Beckens und im Sanitärbereich wird eine Reduktion eventuell eingebrachter potenzieller Krankheitserreger (Bakterien und Viren) erreicht. Dem Schwimmbeckenwasser selbst wird ein Desinfektionsmittel (in der Regel Chlor) zugesetzt, das in das Beckenwasser eingebrachte potenzielle Krankheitserreger inaktiviert oder abtötet. Behüllte Coronaviren sind hierbei besonders leicht zu inaktivieren. In konventionellen Schwimmbädern sollte insgesamt die Empfehlung des Umweltbundesamtes „Hygieneanforderungen an Bäder und deren Überwachung“ beachtet werden.

Fazit 

Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung im Schwimmbad ist daher mit anderen Orten im öffentlichen Raum vergleichbar. Schwimm- und Badebeckenwasser wird in Deutschland entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik aufbereitet und desinfiziert. Bei Bädern, die normgerecht gebaut und betrieben werden, in denen die Wasseraufbereitung den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht und bei denen insbesondere die Durchströmung, Aufbereitung und Betriebskontrolle normgerecht erfolgen, kann davon ausgegangen werden, dass eine hygienisch einwandfreie Wasserbeschaffenheit erzielt wird und das Schwimm- und Badebeckenwasser gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt ist. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Schwimmbad strikt eingehalten werden.

Von Bädern mit biologischer Aufbereitung geht, verglichen mit konventionell aufbereiteten Bädern grundsätzlich ein höheres Infektionsrisiko aus, auf welches der Badegast vor Ort hingewiesen werden sollte.

Stand: 12. März 2020

Zusammenfassung

  • kein relevanter Übertragungsweg über das Schwimm- und Badebeckenwasser in nach DIN 19643 aufbereiteten und desinfizierten Bädern (alle Filialen von Float Hamburg erfüllen die DIN 19643)
  • es sollten die üblichen Vorkehrungen getroffen werden wie bei anderen Erkrankungen (nicht schwimmen gehen, wenn man Grippe oder Durchfall hat oder anderweitig krank ist).
  • die Übertragung über Schmierinfektion bzw. über direkten menschlichen Kontakt ist wie in anderen öffentlichen Räumen einzuschätzen, es sind die gleichen hygienischen Maßnahmen (Händedesinfektion, Niesen in den Ellenbogen usw.) einzuhalten und zu befolgen.